03.05.2018

Die Aargauische Pensionskasse blickt auf ein erfolgreiches Anlagejahr zurück

Die Aargauische Pensionskasse (APK) erzielte 2017 eine Netto-Performance von 8.1 Prozent. Dank diesem erfreulichen Ergebnis stieg der Deckungsgrad per 31. Dezember 2017 trotz wesentlicher Rückstellungen auf 104.4 Prozent an. Das Vermögen der APK nahm von CHF 10,0 Mia. auf über CHF 10,8 Mia. zu.

Das Anlagejahr 2017 ist für die APK sehr positiv verlaufen: Mit der erwirtschafteten Performance von 8.1 Prozent (nach Kosten) gelang es der APK, die eigene Benchmark (7.8 Prozent) sowie den UBS-Pensionskassen-Barometer (7.82 Prozent) zu übertreffen. Die Anlageklassen Aktien Schweiz und Ausland sowie Immobilien Schweiz trugen wesentlich zu diesem Erfolg bei. Viele Aktienmärkte schlossen das Jahr nahe bei Allzeithochs ab und es konnten zweistellige Wachstumsraten verbucht werden. Dies ist einerseits auf die robustere konjunkturelle Lage, andererseits auf die immer noch stark expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückzuführen.

 

Der Aufwand für die Bildung von technischen Rückstellungen ist als Folge der geplanten Senkung des technischen Zinssatzes von aktuell 3.00 auf 2.25 Prozent stark angestiegen. Mit diesem Zinssatz kalkuliert die Vorsorgeeinrichtung den heutigen Wert der künftigen Rentenverpflichtungen. Für die Senkung des technischen Zinssatzes wurden per Ende 2017 weitere Rückstellungen in der Höhe von CHF 180 Mio. gebildet. Dank des hohen Nettovermögensertrages resultierte nach Erfüllung aller Verpflichtungen ein Überschuss von CHF 408.8 Mio. (Vorjahr CHF 269.6 Mio.). Dies erhöhte den BVG-Deckungsgrad auf 104.4 Prozent (Vorjahr 100.5 Prozent). Die 4.4 Prozent über 100 Prozent bilden die aktuelle Wertschwankungsreserve, die zukünftige negative Veränderungen des Anlagevermögens ausgleichen soll. Dass diese Reserve notwendig ist, haben die fallenden Aktienkurse im 1. Quartal 2018 gezeigt.

 

Oberste Priorität hat die Gewährleistung der finanziellen Stabilität der APK. Deshalb kündigte die APK bereits im September 2017 für neu entstehende Altersleistungen an, den Umwandlungssatz ab 1. Januar 2019 von 5,9 Prozent auf 5,3 Prozent zu senken. Dies wird mit Übergangsmassnahmen abgefedert.

 

Weitere Informationen zum Geschäftsjahr 2017 finden Sie im Jahresbericht der APK – oder klicken Sie hier für eine Zusammenfassung der Zahlen und Fakten des vergangenen Jahres.