Deckungsgrad

Unter dem Deckungsgrad versteht man das Verhältnis von Reinvermögen zu notwendigem Vorsorgekapital in Prozenten. Hinweis: Die APK wies bis am 31. Dezember 2007 eine Teilkapitaldeckung auf. Per 1. Januar 2008 wurde die APK inkl. Wertschwankungsreserven ausfinanziert durch die Arbeitgebenden.

 

BVG-Deckungsgrad nach Art. 44 BVV2 per 31.12.2011Mio. CHF
Total der Aktiven7'711.9
./. Fremdkapital-1'080.0
AGBR Unterdeckung mit Verwendungsverzicht 995.3
Verfügbares Vermögen nach BVG7'627.2
Vorsorgekapital
- Versicherte4'359.9
- Rentnerinnen und Rentner 3'294.9
Total Vorsorgekapital7'654.8
Technische Rückstellungen596.7
Total der Verpflichtungen8'251.5
Unterdeckung nach BVG (gerundeter Wert)
-624.3
BVG-Deckungsgrad92.4 %

 

Der BVG-Deckungsgrad ist seit 2003 von allen Vorsorgeeinrichtungen einheitlich zu ermitteln. Er berechnet sich nach Art. 44 BVV 2 und ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen dem verfügbaren Vermögen, also den Aktiven abzüglich Fremdkapital und dem versicherungstechnischen Verpflichtungen der Kasse. Der BVG-Deckungsgrad berechnet sich nach Art. 44 BVV 2 und ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen dem verfügbaren Vermögen und den versicherungstechnischen Verpflichtungen der Kasse. Eine Arbeitgeberbeitragsreserve (AGBR) mit Verwendungsverzicht bei Unterdeckung ist dem verfügbaren Vermögen zuzurechnen. Der BVG-Deckungsgrad gemäss Art. 44 BVV 2 ist massgebend für die Frage, ob Sanierungsmassnahmen nach BVG zu prüfen sind. Mit einem BVG-Deckungsgrad per 31. Dezember 2011 von 92.4 % weist die APK eine Unterdeckung aus. Deshalb und weil die APK noch nicht über Wertschwankungsreserven verfügt, hat der Vorstand den Sparzins auf dem gesamten Sparguthaben für das Jahr 2012 auf 1 % festgesetzt. Die Unterschreitung des BVG-Minimalzinses ist gestützt auf das Anrechnungsprinzip zulässig. Die Expertin für berufliche Vorsorge bestätigt die getroffenen Massnahmen als ausreichend für die Erholung des Deckungsgrads auf 100 %. Die finanzielle Sicherheit war während dem ganzen Jahr 2011 stets gewährleistet.